Die Partner

NanoBioQuant - Die Partner
Die Projektbeteiligten vor dem Nano-Bioanalytik Zentrum in Münster

 

IBE

Die IBE führt seit über 20 Jahren in vitro- und in vivo-Untersuchungen zu Fragen der Partikeltoxikologie durch und hat an führenden Nano-Projekten teilgenommen (NanoCare, NanoGEM, NanoGRAVUR). Im Projekt NanoBioDetect haben IBE, WWU und Tascon erstmals begonnen, NP bzw. NM in Geweben zu quantifizieren. Hierzu wurden DFM und HSI zur Detektion von NP im Gewebe etabliert und eine Softwarelösung zu Übertragung der “Regions of Interest“ vom Lichtmikroskop auf beliebige Analyse-Geräte entwickelt. Die Technik wurde zusammen mit Tascon zum Nachweis von SiO2- und ZrO2-NP in der Lunge eingesetzt. Eine neuere Studie (WWU/IBE) zur Lokalisation von Silber-NP in peripheren Organen bildet die Basis zur Bestimmung NP-haltiger Zellen in Leber, Niere, Milz und Lymphknoten.

 

 

BASF Logo

Die Einheit „Experimentelle Toxikologie und Ökologie“ der BASF hat eine langjährige Erfahrung und wissenschaftlich herausragende Expertise (ISO 17020-akkreditiert), um regulatorisch geforderte toxikologische und ökotoxikologische Tierstudien unter GLP (good laboratory practice) durchzuführen. BASF ist in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten zur Erforschung der Toxizität von Nanomaterialen [z. B. BMBF (NanoCare, NanoGEM); EU Projekte (NanoSafe, NanoCellTox, MARINA, NanoMile, NanoReg)] involviert und in OECD-Gremien repräsentiert. Die hier zum Einsatz kommende Kurzzeitinhalationsstudie (STIS) liefert, bezogen auf den Umfang und die Dauer der Studie, die meisten in-vivo Inhalationsdaten weltweit.

 

WWU Münster Logo

Als universitärer Partner entwickelt WWU neuartige Analysemethoden und -geräte für bio-, umwelt- und materialanalytische Fragestellungen. Im Bereich der quantitativen Analytik von NP bestehen langjährige Erfahrungen aus dem Projekt NanoPACT. Im Projekt NanoBioDetect wurde die Analytik von Nanopartikeln in verschiedenen Gewebeschnitten mittels LA-ICP-MS etabliert und publiziert. Vergleiche mit anderen Methoden (SR-XRF, BESSY (Berlin), IBM (Leipzig)) zeigten die Leistungsfähigkeit der LA-ICP-MS für diese Aufgabenstellung. Technische Entwicklungen auf dem Gebiet der Massenspektrometrie mündeten kürzlich in zwei Patentanmeldungen.

 

Logo Tascon

Die Tascon wurde 1997 als konzernunabhängiges Prüflabor gegründet und zählt heute im Bereich der XPS und insbesondere der ToF-SIMS zu den international führenden Laboren. Tascon ist flexibel akkreditiert gemäß DIN/ISO IEC 17025 und daher befugt, SOPs eigenständig zu entwickeln. Sie verfügt über eine einzigartige Kombination von State-of-the-Art Geräten und Anwendungs-Know-How. Tascon hat im Vorgängerprojekt NanoBioDetect den Nanopartikelnachweis in Lungengewebe mittels ToF-SIMS weiterentwickelt und mittels der Referenztechniken IBM, µXRF und Fluoreszenzmikroskopie validiert. Für die Datenauswertung wurden dabei multivariate Analyseverfahren eingeführt und methodisch weiterentwickelt. Tascon verfügt darüber hinaus über umfangreiche Erfahrungen im Management wissenschaftlicher Projekte.

 

BMTZ Logo

Als Schnittstelle zwischen Medizin und Nanobioanalytik befasst sich BMTZ mit der Entwicklung neuer Technologien für die medizinische Forschung und Diagnostik. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Nanotoxikologie, Biophotonik sowie Tumor-und Zellbiologie. In vitro-Tests für NP wurden bereits für zahlreiche Zelltypen entwickelt. BMTZ ist Partner einer Reihe von Projekten zur Toxikologie von industriellen und medizinischen Nanopartikeln (BMBF NanoCare, NanoGEM, NanoGRAVUR, NRW NanoPaCT, EU MARINA, EU NCL, BIORIMA, REFINE). BMTZ übernimmt daher im Projekt NanoBioQuant wesentliche Bereiche der molekularbiologischen Analyse von NP-induzierten Zellveränderungen. Zusätzlich wird DHM als neuartiges optisches Verfahren zur markerfreien Analyse von Zell und Gewebeveränderungen eingesetzt.

 

Uni Düsburg Essen Logo

Physiologische Chemie der Universität Duisburg Essen besitzt seit über 20 Jahren Erfahrungen in der Präparation und Charakterisierung primärer Hepatozyten und Kupffer-Zellen der Ratte, und wird diese zusammen mit entsprechendem Know How dem Projekt zur Verfügung stellen.

 

 

OxProtect GmbH Logo

OxP beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Gerinnungssystem des menschlichen Blutes und dem Zusammenwirken der Blutkomponenten. OxP wird dem Projekt isolierte Monozyten zur Verfügung stellen, aus denen Makrophagen und dendritische Zellen differenziert werden.